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Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:15 Uhr

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Viel Spaß beim Hören!

Jeden 3.Sonntag ab 21 Uhr werden Sendungen von taftgel Georg ausgestrahlt.
Mal in OB, mal in MH. Dazwischen natürlich auch!


In der Kategorie RADIO finden Sie die Bereiche:

Podcast - Hörproben -Themen - Leitfäden







Die Kunst des Hörens


Arditti Quartett                        Arditti-AstridKarger_klein(1)

Ensemble Modern eröffnet Festival „NOW!“

Auftakt in der Philharmonie Essen am Freitag, 26. Oktober 2012, um 19:30 Uhr

Mit einem Konzert des Ensemble Modern beginnt das Festival für Neue Musik „NOW!“

Zu den spektakulären Werken dieses Auftaktabends gehört „To Zeitblom“ von Lars Petter

Hagen: Der norwegische Komponist verwendet hier die geigenähnliche Hardangerfiedel als Soloinstrument und geht auf ironische Weise mit der heimischen Volkstradition um. Die anfänglichen Improvisationen des Solisten Gjermund Larsen werden später vom Orchesterauf sanften, beinahe kitschigen Klängen gebettet. Als weitere Werke stehen „Der Durchbohrte“ von Sven-Ingo Koch, „Vaporised Tivoli“ von Anders Hillborg sowie Helmut Lachenmanns bedeutendes Stück „Accanto. Musik für Klarinette und Orchester“ auf dem Programm.

Die Leitung hat Franck Ollu.

Das Ensemble Modern, 1980 gegründet und seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet, ist eines der weltweit führenden Ensembles für Neue Musik. In der Philharmonie Essen ist es regelmäßig zu Gast. Jährlich gibt das Ensemble Modern rund 100 Konzerte. In enger

Zusammenarbeit mit den Komponisten erarbeiten die Musiker jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen.


Philharmonie Essen | Huyssenallee 53 | 45128 Essen

www.p hilharmon ie-essen.de | www.theater-essen.de

Tickets und Infos 02 01 81 22 -200


                                                                        

                             Ensemble musikFabrik   musikFabrik_Klaus Rudolph(1)

Das Erlebnis:

Die Kunst des Hörens“:

Brücken schlagen und anders Wege gehen in der zeitgenössischen Musik ist in vielerlei Hinsicht möglich. Die Analogie wird bearbeitet. Uraufführungen sind vorgesehen um Antreiber zu sein. Veranstaltungsorte sind auch Kirchen, die spirituell geerdet und einen besonderen Klangkörper bilden.. Ochester-und Kammermusik zusammen kann Spielfreude sein in einem Vergnügungspark in Kanada. Soloklarinistenenstücke mit großen Orchestern ist nicht überall spielbar wie das von Helmut Lachenmann. Mozart wir nicht unreflektiert konsumiert Lachenmann setzt dort an mit der Zersetzung bis zur luftgeblasenen Klarinette - also ohne Mundstück. Der Korpus wird innen und äußerlich bearbeitet. Wie ein Kind das ein Instrument erkundet. Das Instrument im Einzelnem tonisiert ergibt nicht immer ein Hörgenuss, in einer Philharmonie. In einer Fabrikhalle in der produziert wird sind diese Töne Arbeitsalltag. In einer Leerstehenden vielleicht als zeitliche Erinnerung.

Hörabenteuer im Materialdschungel mit Blumentopfklänge angelehnt an ein Glockenspiel. Bürsten aus Drogeriemärkten für das Drumset sind ein Universum von Klängen.Die schwere der Verlangsamung kommt aus dem Megaphon das den Müßiggang fortsetzt. Das 12 Personen Orchester hebt den unbewussten und triebhaften Teil des Individuums: sorry des Publikums. Die riesige monumentale Orgel oberhalb der Bühne nimmt das gelassen hin. Sie bleibt schweigend und der Hingucker des Abends.

Nun wird ein Geiger zum Solisten., Töne zu fein für das durchschnittliche Hörvermögen.

Mitten im Stück wird von einem anderen Protagonisten die Fiedel erklärt:“Sie ist norwegischer Herkunft". Der Protagonist geht in die Psychoanalyse zum Thema „Erbe des Originals“ Das Publikum lauscht auch den danach einsetzen Ruhigen bis zur Stille gehenden Tönen der Fiedel.

Das ist Gehirnstillstand mit Tondurchlass ins Innere.

Großer Beifall zur Pause.

Now heißt Jetzt und das sollte überall möglich sein.

Zirkus schon im Kindergarten!

 

Das Pädagogencafe im Schulmuseum 46 145 Oberhausen Tel.0208 / 66 97 75

geleitet von Olga-Cahoj Roosen lädt alle 3 Wochen Donnerstags ab 15:00 ein.

Ein Vortrag um 18:30 lies viel Spannung aufkommen.

Referent:Michael Held, Dipl.-Sozialpädagoge, Zirkus und Theaterpädagoge

 Diesmal geht es um die Zirkuspädagogik! --- und das auch noch an Weiberfastnacht.

Das ist eine so nicht geplante Konstellation. Gleichwohl sind die Schnittmengen doch enorm, zumal hier wie dort der Clown eine zentrale Aufgabe übernimmt.

Eigentlich geht es um das Staunen, das dann eintritt, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden und wir statt dessen, mit neuen Sichtweisen, Einsichten und Erlebnissen konfrontiert werden. Wir werden dafür geöffnet, viele Dinge auch einmal ganz anders zu betrachten und es stellt sich ein gutes Gefühl ein. Schließlich geht jede Innovation davon aus, dass man punktuell von dem üblich zu erwartenden abweicht. Wir wollen alle zaubern können!

Es liegt nahe, das circensische Potential der Verzauberung in unseren verregelten und verpflasterten  Alltag zu retten --- je früher, um so besser.

Diesmal macht das ein Zirkuspädagoge für uns / mit uns, der nicht nur redet. Vielleicht jongliert er ja mit ihren/euren Pappnasen!!! -- also doch! -- Weiberfastnacht im Pädagogen-Café!

Wir werden dann überlegen müssen, wie wir das circensische Erleben in unsrem Alltag verankern.


 

Überall sind Zirkuspädagogen unterwegs. Im Zirkus um dort Mitarbeiter der Zirkusse zu schulen.

?In den Kindergärten und Schulen um künftigen Akrobaten, Clowns und Dompteuren das Berufsbild des Reisenden der Unterhaltungskunst näher zubringen? Michael Held Zirkuspädagoge hat eine ganz andere Mission!

 

Norbert Ortmann einer der Initiatoren und charismatischer Zeitgenosse leitet ein.

"Pädagogik als Weichspüler schaffen Heldinnen"


Michael Held stellt sich, den pädagogischen und historischen Hintergrund vor.


Der Kinderzirkus war geboren auch um Kriegstraumata zu lindern.


Die Vielfalt der Mögkichkeiten um eine Show zu zeigen.
Mit Ängsten und Befürchtungen auf der Bühne stehen.




Was ist Zirkusunterweisung und wo wirkt sie? 



Der pädagogische Nutzen......




Was komm beim Publikum an? Ist Berührung notwendig?



Das kurze Gespräch.


Übrigens Jonglage, Feuershows und Walkacts ist eine weitere Mission. www.jongleure.com



Ihr seid / Sie sind - wie immer - herzlich dazu eingeladen, --- allein und auch mit anderen!

Wer Interesse hat meldet sich !

Wir sehen uns!

Gruß aus Osterfeld
im Auftrag
  Norbert Ortmann

 Jugendamt - Regionalteam Osterfeld
Fachbereich 3-2-30-76.6
FON 0208 / 825-8135
FAX 0208 / 825-8139

  http://www.osterfelder-projekte.de/Sonstiges/Padagogencafe.html

vom Underground zum Welterfolg

KEITH HARING – SHORT MESSAGES Poster und Plakate 1982–1990   www.ludwiggalerie.de


Dr. Christine Vogt wird zur allumfassenden Protagonistin, Alleinunterhalterin, in der Ludwig Galerie sowie ihr Vorgänger Prof. Peter Pachnike. Haben die Schloßgeister Einfluß auf die Kurtoren der Ludwiggalerie im Schloß Oberhausen?

Ein Mitschnitt der Pressekonferenz

 


Bildunterschriften und Copyrights
Die Bilddaten dürfen genutzt werden zur Bewerbung der Ausstellung:
KEITH HARING – SHORT MESSAGES
Poster und Plakate 1982–1990
22. Januar bis 6. Mai 2012

01
Keith Haring, National Coming Out Day USA, 1988, 66 x 58.4 cm, Offsetlithografie © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
02
Keith Haring, Crack Down! New York, 1986, 56 x 43.5 cm, Offsetdruck © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
03
Keith Haring, Absolut Vodka Schweden, 1986, 114.7 x 88.7 cm, Offsetlithografie © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
04
Keith Haring, Montreux 1983 – 17ème Festival de Jazz Montreux, 1983, 100 x 70 cm, Siebdruck © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
05
Keith Haring, Poster for Nuclear Disarmament New York, 1982, 61.3 x 45.8 cm, © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
06
Keith Haring, Haring 1986 Stedelijk Museum, Amsterdam, 1996, 90 x 65 cm, Siebdruck © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
07
Keith Haring, Ignorance = Fear New York, 1989, 61.2 x 109.5 cm, Offsetlithografie © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
08
Keith Haring, 20th Montreux Jazz Festival Montreux, 1986, 100.3 x 70.2 cm, Siebdruck © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Koenig Salomo - Eine Homage ins Jenseits

Musik für König Salomo
Aufführung der Duisburger Philharmonie in der Mercatorhalle

Shi-Yeon Sung Dirigentin

                                                                                                        Fulbert Slenczka Violoncello
                                                                                      
Komponisten:
 Maurice Ravel „Ma mère l’oye”
Georg Friedrich Händel „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Solomon“ HWV 67
Ernest Bloch „Schelomo“, Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Der Intendant Dr. Alfred Wendel nimmt vier Kommponisten der vergangenen Jahrhunderte 17-20, die sich mit dem König Salomon, der 1000 Jahre vor Christie herrschte, befassten, eine Dirigentin und einen Cellospieler und lässt sie vor vollem Haus spielen. Ganz richtig es haben sich drei Komponisten mit Salomon/
Salomo beschäftigt. Maurice Ravel „Georg Friedrich Händel und Ernest Bloch. Sergej Prokofjew in der Sinfonie Nr. 5B-Dur eher mit patriotischer Kriegsmusik. Ist diese Sinfonie harmonisch? Wenn die Herleitung für Sinfonie aus dem Griechischen stimmt? Viele, viel zu viele Komponeten die neugierig machen. Geschlungene Märchenklänge zu Beginn im hellerleutetem Konzertsaal, träumerisch feenhaft. Zarter satter, voller Klang. Einst fürs Ballett komponiert von Maurice Ravel- wechsel zum Asiatischen mit Xylophon und Gong, eine Weile zu kurz nur Minuten. Maurice Ravel wäre geschmeichelt. Ein Blick zu den Lebenden ins Publikum. Wer kennt von Ihnen >Meine Mutter die Ganz< oder Ma mère l’oye< Der etwas merkwürdige Name erklärt sich durch die Übernahme des Titels der Märchensammlung von Charles Perrault. Die Geschichte vom Dornröschen findet als Rahmenhandlung für vier weitere Episoden Verwendung. Durch die Streicher wird der Klang in den Ohrmuscheln intensiv. Die Orchesterkönigin und Drigentin Shi-Yeon Sung erfreut hinterm Horizont König Salomon und Maurice Ravel mit dieser Interpretation. Hat Georg Friedrich Händel sich das so gedach oder wurde der „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium (Bethaus) „Solomon“ bisher so nicht gespielt. Die Übergänge sind genial. Drei Jahrtausende werden zusammengefügt von Solomons Herrscherzeit bis ins heutige 21. Jahrhundert. Eine Homage ins Jenseits. Hebräische Rhapsodie (Ein Vokal- oder Instrumentalwerk, das an keine bestimmte Form in der Musik gebunden ist) und Instrumentendonner, der Himmel geht auf.

Nach der Pause ca. 60 Minuten Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (op.= Opus = Werk), selten gespielt. Warum auch. Es gibt Anlehungen von anderen Komponiscten an dieses Werk. Sind diese Sinfonien publikumsfreundlicher? War Sergej Prokofjew so etwas wie Frank Zappa der Klassischen, nur 30 Jahre früher? Es ist Musik für das Vollohr mit einer Millionen Nervenenden. Ein mittelmäßiges Orchester kann das nicht leisten. Unter Leitung von Shi-Yeon Sung ist das möglich. Sie wird zur Umschaltstation. Töne, Akkorde transportiert sie aus Ihrem Körper in den einzelnen Musiker. Ist sie die richtige Persönlichkeit um diesen Komponisten zu vertonen. Jetzt im Finale werden ihre Hände zu Gold und der Tackstock zum Schweif eines Kometen in einem himmlischen Musikabend. Solomisch gesprochen:" Das war Übersinnlich." Wer es nicht erleben konnte vertraue auf den Intendanten Dr. Alfred Wendel er hat das Gefühl für Höheres in Duisburg

http://www.duisburger-philharmoniker.de/
 Glanz darf nicht trüben - vorher steht das Üben:


               

                                

                                                       
 Eine Unterhaltung:                                                                   

                                                                                       



Liebe zur Harmonie

Antonín Dvorák Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 ( 1894-1904)in der Philharmonie Duisburg www.duisburger-philharmoniker.de

Eine weiche (Moll) Tonart(h). Werk (Opus) Nummer 104

Das Violoncello, früher in Deutschland auch Bassgeige genannt, ist das Instrument mit dem Daniel Müller-Schott es weit treibt. **c_Christine Schneider-Philharmonie Duisburg

Seine Finger führen den Bogen tanzend zu den Saiten die im Wirbelkasten, oberster Teil eines Streichinstrunemntes, mit 1000 Volt Spannung seine Synapsen,den Kontaktstellen zwischen Nerven-, Sinnes-, Muskel- und Drüsenzellen. synchronisieren. Fließend nimmt durch Violoncellohals die Musik in h-Moll von Antonio Dvorák (1841-1904) Muhai Tang der Dirigent in Hüfthöhe direkt neben Daniel Müller-Schott stehend dann das Orchester auf, bis das Herz des Publikum tönt. 30 Jahre dirigiert Muhai Tang in Europa von Herbert von Karajan entdeckt, erlebt Verbindung und Freundschaft und reflektiert sie ins die Philharmonie (griech.: Liebe zur Harmonie ). **taftgel Georg

Daniel Müller-Schott findet in den Noten die er von Antonín Dvorák handgeschrieben studierte den Gelee Royal für sich und Muhai Tang.

Das Orchester in 3 Fach Besetzung lässt die beiden Protagonisten glänzen, indem es sich zurücknimmt.

Nach dem Allegro, >schnell, munter, fröhlich- < und dem

Adagio ma non troppo -Adagio> langsam, ruhig<, ma non troppo>aber nicht zu sehr<-.kommt das Finale Allegro moderato ->temporeich gemäßigt<-.

Der Lauf der Töne geht durch jeden Korpus der Instrumente den Muhai Tang mit seinem Taktzauberstab hinein suggeriert.

Daniel Müller-Schott's Mundwinkel hängen, die Augen geschlossen, den Kopf Richtung Taktstock überträgt er die Schwingungen von dem Violoncello in den Zauberstab. Das Orchester als Teamplayer für die beiden Maestro's!

Alle schauen auf Ihre Noten. Nur Maestro Daniel Müller-Schott hat keine!

Er spielt den Film in seinem Kopf zum Selbstzweck „Violoncello“.

Mit einem Läppchen trocknet er einen kleinen Teil auf seinem Violoncello,

Tränen der Freude“? Der Unterschied ist im Ton, Instrument, und ungezählten Übungsjahren und einem übermenschlichem Trieb sich auf die einachtzehntel Note einzulassen.

Die Besucher applaudieren Zugabe, das Solo, romantisch, im Raumklang füllen die Körper der Besucher. Jede Sehne wird zu Saite seines Violoncellos.

Antonín Dvorák der Komponist der Anfangs als Bratscher in einem Theaterorchester und sich deshalb mit Streichinstrumenten gut auskannte fand vielleicht darin den Ansporn ein Konzert für Violoncello zu schreiben.


http://www.daniel-mueller-schott.com/  

http://www.youtube.com/watch?v=kGijMC4vC3M


Franz Liszt(1811-1886)

Zwei Episoden aus Lenaus Faust /1859/60)

(Ein Gedicht wird ein Drama von Nikolaus Lenau, das wesentlich radikaler als Goethes Faust ist)

Der nächtliche Zug

Der Tanz in der Dorfschule

Die Musiker des Orchesters werden zu Kammermusikern in der Form eines Klangkörpers. Ohne Klangteppich sind die Töne der Weg ins Gehör der Harmonie. Jeder für sich, alle zum richtigen Zeitpunkt versammelt als Tonleiter im Herzen des Publikums. Der nächtliche Zug einer lauwarmen Dunkelheit ist angekommen.

Der Tanz in der Dorfschänke ist ein rasender Rhythmus zum Walzer und Querdance. Schnelle Übergänge ohne Brücke. Hintereinander klar, deutlich und sauber gespielt.

Zuletzt die ungarische Rhapsodie***

Nach vielen Tonfolgen ein exzellenter Klangteppich von Liszt als Strickmuster

komponiert und von Muhai Tang vor dem begeistertem Volk ausgebreitet. Das zum Dank unentwegt mit den Händen klappert. Applaus, Applaus...

Talent ist Arbeit! Aufnahmen von der öffentlichen Probe.

** ** **

***Rhapsodie ein Vokal- oder Instrumentalwerk, das an keine bestimmte Form in der Musik gebunden ist.

Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=dq6q7I38hQI

 Die Unterhaltung beim Pressegespräch an einem unglücklichem Ort mit vielen Nebengeräuschen:

Beidseitiger Wunsch. 

Daniel Müller-Schott geht zur Schule!

Wieviele Musiker sind im Orchester?


*c_Christine Schneider-Philharmonie Duisburg

Laienhaft ?

Laienhaft ?

Bücher sind verwerflich, spannend oder mies. Lese- und Bilderansammlung zwischen zwei Buchdeckeln, wenn der Leser den Inhalt betrachtet. Wie ist es in einer Zeit ohne Buch? Bücherverbrennungen gab es schon häufiger in der Geschichte der Menschheit.

In der neuen Zeit nach Einführung des „fernsehens“ ( ca. 1950 in Europa) hat Ray Bradbury eine Vision und schrieb sie auf, als Roman“ Fahrenheit 451". Der Besitz von Büchern wird bestraft. Häuser in denen sich welche befinden niedergebrannt. Bücherwürmer lesen und treffen sich heimlich. Ist es wirklich ein Verlust ohne Buch seine Lebenszeit zu verbringen? Was könnte der Ersatz sein? Fernsehen, Internet, Telefon (Handy)! Wie immer teilen sich die Menschen auf in mehrere Gegensätze-Läger-.

Was entmenschlicht die Bewohner? Nicht lesen zu können und auf eine eigene Meinung zu verzichten oder zu verblöden durch vorgedachte Informationen via Schüssel -Glotze-?

Barbara Grubenbecher -Regie und Bühne– bringt 33 Laiendarsteller auf die Bretter im Malersaal -kleine Bühne im Theater Oberhausen- in zeitgemäßen, trendigen Klamotten, Facebook zu trotzen. Freut sich jemand über 500 Freunde bei Facebook mit Pinnwand, Galerien, Geschwätz und täglicher Kaffeesatzmalerei mehr als über ein Buch mit Bildern?


Abweichungen vom Roman:


Durch die 16-jährige Clarisse lernt Guy Montag die Kunst der Worte, den Wert freien Denkens und die Schönheit der Natur kennen. Im Stück von Barbara Grubenbecher ist sie 14 Jahre.

Protagonist des Romans ist der 30-jährige Feuerwehrmann Guy Montag bei Barbara Grubenbecher 25 Jahre.

Der Krieg am Schluss entfällt.

(Eine Kurze Abhandlung ist bei http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_451 )


Das Gespräch mit Barbara Grubenbecher 31 Jahre, seit 7 Jahren in Regieverantwortung, geboren in Nütringen -19km von Stuttgart,

vor der Prämiere.


   



http://www.theater-oberhausen.de/


Die Premiere mit 31 Laienschauspieler, 2 waren erkrankt, ist gelungen. Die Bühne wechselseitig:
Feuermänner die Bücher vernichten, Fernsehgruppe mit amerikanischen Hurra Programm, flüsterndes Volk,
Bücher Menschen im Untergrund und zum Ende hin alle Gruppen. Mit Worthülsen die starken Feuermänner wie ein Herr der Armee, die in weiß gekleideten TV Heilsbringer, in Weisheiten gehüllten und von den Feuermännern verfolgten Büchermenschen. Die Handlung klar wie die Inhaltsangabe eines  Bestsellers. Die Talente mit Herz und Kraft . Es ist gelungen das Preisgekrönte Theater Oberhausen hat zu den Theaterstücken für Jugendliche noch eine Volksbühne installiert. Das Kinderprogramm "Peterchens Mondfahrt" wurde letzte Spielsaison im Gasometer aufgeführt. Viele Leute sind in dieser Theaterburg beschäftigt und Ehrenamtlich, freiwillig. Mit einer derzeitigen Spannkraft die nicht zu toppen ist. Peter Carp, Intendant und   Apostolos Tsalastras, Kulturdezernent  sind weit auf einem Weg hin zum Bürger der Kultur als Grundlage konsumieren möchte. Die Kulturelite sollte ab nun gemäßigt mit Kritik und Buhrufen sein wenn es nicht so läuft wie in dieser Zeit. 



  

Mit dem Mann ohne Zähne

         
Halloween auf der Burg Vondern in Oberhausen Osterfeld als Privatfeier. Bombenstimmung auf dem Kürbisfest mit eigenem DJ und Hof fotograf. Könige, Zofe; Zombie, Grufties und Geister erlebten die Nacht des Grauens, fröhlich. Dieser Brauch kommt aus dem Irischen. Vor 200 Jahre wurde am Abend vor Allerheiligen gefeiert. Der Bezug zum Totenreich war auf der Burg Vondern so lebendig dargestellt das auch eine neue Zeiteinteilung dazu kam. Nicht einen Tag vor Allerheiligen sondern eine Woche danach. Musik aus allen Epochen war zu hören. Life und Mittendrin im Sargsakrileg entsteht Bewegung. Mit viel Stimmung hinein ins Gespräch:
Mit dem Mann ohne Zähne,  
   

Der bisschen Hexe und der geheimnisvollen Kämpferin.