Taftgel.de Radio    Kleinkunst   Moderation    

Willkommen bei Taftgel.de
Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:11 Uhr

Herr Knigge bittet zum Tanz!

 

Benehmen sich Kinder/Jugendliche altersentsprechend oder ist Vieles verroht?

Über den Umgang mit Menschen“ von 1788 ist Adolph Freiherr Knigges bekanntestes Werk. Darin hat er wenig über den Umgang mit Messer und Gabel und über Kleiderordnung geschrieben. Sein Augenmerk lag in dem achtsamen Umgang miteinander. Sind Manieren oberflächliche Formsache oder steckt mehr dahinter?

Menschen, die moderne Umgangsformen beherrschen, sind beruflich und privat im Vorteil. Fehlen dagegen gute Manieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie ins nächste Fettnäpfchen treten. Sind Sie mit der Etikette vertraut?

Knigge-lehrte, wie Sie sich souverän auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegen.

Jugendliche nahmen an einen 12 Wochen Projekt teil.

Einige Infos:

Mehr zu Projekten in Oberhausen Osterfeld: www.osterfelder-projekte.de

 

Mini-Mäuse

Mini Mäuse, starke Mädchen


Brauchen Mädchen geschüzte Räume? Sind Mädchentreffs mit sozial, kreativer und sportlicher Anleitung eine Ergänzung zur Familie, Schule und Freundinnen?

Auf dem Gelände der Apostel Kirche in Oberhausen kommen bis zu 80 Mädchen Freitags ab 15:30 und ...?

Was sind starke Mädchen ? Hören sie mal rein.







                                           Emily, Louisa, Alia, Darlene, Caroline im Radiostudio zur Podcastaufnahme

Evangelische Apostelkirchengemeinde Oberhausen-Tackenberg
Dorstener Straße 406
46119 Oberhausen
Deutschland

Telefon: +49 (208) 600 541
Internet: http://www.apo-tackenberg.de
E-Mail: info@apo-tackenberg.de




Gefördert vom Jugendamt Oberhausen Osterfeld
http://osterfelder-projekte.de

 

Pädagogencafe

http://www.taftgel.de/images/articles/Paedagogen-Cafe21.06.12a.jpg

 Termine und mehr Infos erhalten Sie von Nobert Ortmann und Olga Cajol Roosen  

   
Ansgar Stötzel

Michaela Leyendecker

Nobert Ortmann

                                <
                              Über die Nutzung sakraler Räume hinaus

                                Der Raum ist ja im Grunde ein Freiraum sich zu begegnen. Er gewährleistet
                                also einen Rahmen für Zwischenmenschlichkeit und gehört damit zum Ur-
                                sumpf zur Ausgestaltung von Gemeinwesen. Der Freiraum ist damit auch
                                Ausgangspunkt für Politik in überschaubaren Räumen und eine pädagogi-
                                sche Arbeit in diesen Räumen.

                                Mauern und Dächer haben solche Räume auch nur, wenn man sich privat
                                separieren will, das schlechte Wetter ausbremsen will oder einfach nur
                                Ruhe haben oder ein bestimmtes Ambiente sicherstellen will.

                                Der Urform des Raumes ist ohnehin der Marktplatz, auf dem man sich
                                trifft. Im antiken Griechenland hatte auch die Philosophen dort ihren Ar-
                                beitsplatz.

                                In urban verdichteten Gegenden hat die Straße als Lebensraum schlechte
                                Karten. Man versucht gar, nach dem Muster alliierter Nachkriegsvorschrif-
                                ten, die „Jugendlichen von der Straße“ zu holen. Und die ummauerten Räu-
                                me, die es statt dessen ja geben müsste, sind rar und werden eher betriebs-
                                wirtschaftlich disponiert.

                                Pädagogen machen sich stark für Freiräume, in den etwas passieren kann
                                und in denen die Vielfalt (Diversity) und die grundsätzliche Gleichwertig-
                                keit von Positionen (Inklusion) Anerkennung finden. Denn ein selbstaktives
                                Gemeinwesen hat die Schwarmintelligenz, individuelle Hilfen und kollekti-
                                ve Erfordernisse zu benennen und zu bearbeiten. Es ist stabil und preiswert. 

                               
                                   interessierte Zuhörer

                                Es gibt nicht so viele Menschen, die sich ausdrücklich mit der Nutzung von
                                kulturellen und pädagogischen Räumen befaßt haben und Schneise denken
                                und schlagen, diesen oder jenen Raum zu beleben.

                                In Oberhausen haben wir die Michaela Leyendecker, die Ideen entwickelt,
                                erprobt und dann auch dokumentiert hat, um Räume so und auch anders zu
                                nutzen. Sie hat  die denkbar schwierigste Aufgabe gewählt und sakrale
                                Räume - die ja im allgemeinen als in der Funktion stark festgeschrieben ge-
                                handelt werden - für Innovationen zu öffnen.

                                Michaela Leyendecker ist Sozialarbeiterin, Religionspädagogin und Er-
                                wachsenenbildnerin. Ich habe sie gebeten, im üblichen Rahmen des Päd-
                                agogen-Cafés darüber zu berichten.

                                Danach wird es uns leicht fallen, diese und auch nicht so sehr sakrale Räu-
                                me als ein weitgehend brachliegendes Potential zu sehen. Wenn dann ir-
                                gendwann daraus eine Diversity und Inklusion entsteht und das Glück der
                                Menschen zunimmt, dann ....

                                norbert ortmann 

frühere Voträge 6 aus 44 :

 

Was passiert mit Jugendlichen, die die Schule verlassen, weil sie im Rahmen der Jugendhilfe anderenorts untergebracht werden?
Die Moschee im lebensweltlichen Kontext in guten wie in schlechten Zeiten“
130 JahreVerknüpfung von Schul- und Stadtgeschichte
Integration und Inklusion - Aufgaben, Leistungen und Organisation des Landschaftsverbandes Rheinland
Über die Nutzung sakraler Räume hinaus 
Gewalt und Religion

  
        weitere  Projekte in Osterfeld finden Sie hier: http://www.osterfelder-projekte.de