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Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:13 Uhr

Romantische Stimmungen

Die Programmreferenz

Romantische Stimmungen im 5. Profile-Konzert

Im 5. Profile-Konzert im Opernfoyer im Theater Duisburg ist das Horn im Mittelpunkt.

In seinem letzten Lebensjahr komponierte Franz Schubert zwei umfangreiche Gesänge: Das bekanntere der beiden Lieder ist „Der Hirt auf dem Felsen“ mit selbständigem Klarinettenpart; Etwas im Schatten steht „Auf dem Strom“. Mit letzterem befindet sich Schubert im Einklang mit den romantischen Komponisten, die in dem Horn das ideale Instrument zum Ausdruck naturnaher Stimmungen fanden. Manche Textvorlagen wecken sofort Assoziationen an das wandlungsfähige Blasinstrument, bei anderen Stücken erscheint die Kombination auf den ersten Blick eher ungewöhnlich.

Das Horn ist ein Instrument mit enormen klanglichen Möglichkeiten. Es kann mit weichem und tragfähigem Ton aufwarten, andererseits ist es auch zur Darstellungsignalartiger Motive geeignet. Doch während das Horn aus dem Orchester nicht wegzudenken ist, sind Solokonzerte vergleichsweise selten zu hören.

So sind Kompositionen für Singstimme, Horn und Klavier eher Raritäten. Im fünften Profile-Konzert wird eine exemplarische Auswahl vorgestellt.Nicht nur bei Franz Schubert, sondern auch bei den Komponisten Franz Lachner, Richard Strauss und Arnold Cooke werden Experten fündig.

Es singen und spielen:,

von rechts Tina Scherer, Sopran, Melanie Geldsetzer, Klavier, Nicolai Frey, Horn


Gut besucht war der kleine Saal auch als Foyer bezeichnet am diesen feuchten und kühlem Tag. Aprilwetter.

Richard Strauss war 12 Jahre als er das Lied „ Alphorn“ für seinen Vater schrieb der am Münchener Hofopernorchester Hornist war. Es war der Auftakt an diesem Aprilvormittag.

Franz Lachners vier Lieder für Singstimme, Horn und Klavier stammen aus seiner frühen Schaffenszeit,1830 bis 1840,

Mit fünf Nocturnes (=  nacht werdend- ohne feste Satzstruktur) damaliger! Unterhaltungsmusik des 20 Jahrhundert ist Arnold Cooke der Londoner Professor für Harmonielehre dabei.

Zurück ins 1900 Jahrhundert geht es mit Robert Schuhmann 1849 schrieb er das vorgetragene bevor er sich ins Privatleben zurückzog.

Franz Schubert fühlte wohl dies vor ungefähr 200 Jahren bei dem einzigem Privatkonzert im März 1828.

Auf dem Strom“

Nimm die letzten Abschiedsküsse,

Und die wehenden, die Grüße

Die ich noch ans Ufer sende,

Eh` dein Fuß sich scheidend wende!

Schon wird er von Stromes Wogen

Rasch der Nachen fortgezogen

( zum Schluss) werden sich ihre Blicke vielleicht in

den Sternen finden.

In der Garderobe war noch ein kleines Gespräch mit den drei Protagonisten möglich. Manches ist erst beim zweiten mal Hören verständlich.

  Einerseits lag es wohl an dem Raumklang. Anderseits an den Fragen. Der Interviewer ist taftgel Georg.



Mit dieser Reihe, Profile-Konzerte, der Duisburger Philharmonie verläuft für den Besucher ein Sonntag etwas angenehmer....! http://www.duisburger-philharmoniker.de/

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