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Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:20 Uhr

Koenig Salomo - Eine Homage ins Jenseits

Musik für König Salomo
Aufführung der Duisburger Philharmonie in der Mercatorhalle

Shi-Yeon Sung Dirigentin

                                                                                                        Fulbert Slenczka Violoncello
                                                                                      
Komponisten:
 Maurice Ravel „Ma mère l’oye”
Georg Friedrich Händel „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Solomon“ HWV 67
Ernest Bloch „Schelomo“, Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Der Intendant Dr. Alfred Wendel nimmt vier Kommponisten der vergangenen Jahrhunderte 17-20, die sich mit dem König Salomon, der 1000 Jahre vor Christie herrschte, befassten, eine Dirigentin und einen Cellospieler und lässt sie vor vollem Haus spielen. Ganz richtig es haben sich drei Komponisten mit Salomon/
Salomo beschäftigt. Maurice Ravel „Georg Friedrich Händel und Ernest Bloch. Sergej Prokofjew in der Sinfonie Nr. 5B-Dur eher mit patriotischer Kriegsmusik. Ist diese Sinfonie harmonisch? Wenn die Herleitung für Sinfonie aus dem Griechischen stimmt? Viele, viel zu viele Komponeten die neugierig machen. Geschlungene Märchenklänge zu Beginn im hellerleutetem Konzertsaal, träumerisch feenhaft. Zarter satter, voller Klang. Einst fürs Ballett komponiert von Maurice Ravel- wechsel zum Asiatischen mit Xylophon und Gong, eine Weile zu kurz nur Minuten. Maurice Ravel wäre geschmeichelt. Ein Blick zu den Lebenden ins Publikum. Wer kennt von Ihnen >Meine Mutter die Ganz< oder Ma mère l’oye< Der etwas merkwürdige Name erklärt sich durch die Übernahme des Titels der Märchensammlung von Charles Perrault. Die Geschichte vom Dornröschen findet als Rahmenhandlung für vier weitere Episoden Verwendung. Durch die Streicher wird der Klang in den Ohrmuscheln intensiv. Die Orchesterkönigin und Drigentin Shi-Yeon Sung erfreut hinterm Horizont König Salomon und Maurice Ravel mit dieser Interpretation. Hat Georg Friedrich Händel sich das so gedach oder wurde der „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium (Bethaus) „Solomon“ bisher so nicht gespielt. Die Übergänge sind genial. Drei Jahrtausende werden zusammengefügt von Solomons Herrscherzeit bis ins heutige 21. Jahrhundert. Eine Homage ins Jenseits. Hebräische Rhapsodie (Ein Vokal- oder Instrumentalwerk, das an keine bestimmte Form in der Musik gebunden ist) und Instrumentendonner, der Himmel geht auf.

Nach der Pause ca. 60 Minuten Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (op.= Opus = Werk), selten gespielt. Warum auch. Es gibt Anlehungen von anderen Komponiscten an dieses Werk. Sind diese Sinfonien publikumsfreundlicher? War Sergej Prokofjew so etwas wie Frank Zappa der Klassischen, nur 30 Jahre früher? Es ist Musik für das Vollohr mit einer Millionen Nervenenden. Ein mittelmäßiges Orchester kann das nicht leisten. Unter Leitung von Shi-Yeon Sung ist das möglich. Sie wird zur Umschaltstation. Töne, Akkorde transportiert sie aus Ihrem Körper in den einzelnen Musiker. Ist sie die richtige Persönlichkeit um diesen Komponisten zu vertonen. Jetzt im Finale werden ihre Hände zu Gold und der Tackstock zum Schweif eines Kometen in einem himmlischen Musikabend. Solomisch gesprochen:" Das war Übersinnlich." Wer es nicht erleben konnte vertraue auf den Intendanten Dr. Alfred Wendel er hat das Gefühl für Höheres in Duisburg

http://www.duisburger-philharmoniker.de/
 Glanz darf nicht trüben - vorher steht das Üben:


               

                                

                                                       
 Eine Unterhaltung:                                                                   

                                                                                       



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