Kassen machen Kasse
ist ein Begriff wie „ noch’n satten Schluck aus’r Pulle nehmen.“
Gaunerbegriffe und Vorstandsaussagen. Alles trifft. Die Gauner werden vielleicht mal gefasst und kommen in den Knast. Die Herren aus dem Vorstand werden kriminell reich aber nicht verurteilt. Und es ist da noch etwas entstanden. Kasse macht Kasse! Die Krankenkassen machten Horrorschulden, die jeder von uns 10 ¤ weise abbezahlt hat. Jetzt wo die Schulden abbezahlt sind, werden die 10¤ umverteilt auf die Gehälter der Kassenangestellten. 13,5 Gehälter und Pensionskassenzuschüsse. Ein Optiker aus der Nachbarschaft hat den gesamten Ortsteil mit Brillen versorgt. Nicht sichtbar natürlich. Er macht mit dem Filialleiter (13,5 Gehälter +) gemeinsame Kasse. Es kommt nicht zur Anzeige, weil die innere Revision den Fall aufdeckt und intern behandelt. Und sie gehören auch in den Knast, werden jedocht nie gefasst.
Nobert Blüm, einst Gesundheitsminister, strich das Sterbegeld aus dem Leistungskatalog. Viele Millionen Kassenmitglieder hatten eine Anspruch auf 5000¤ (10 000 DM) bis dahin erworben. Viele hatten schon das doppelte angespart. Mit Zinsen über 20 Jahre hätte sich das noch mal verdoppelt. Sie bekamen nichts ausser Häme. 5000x2=10 000¤.
10 000¤ x 10 000 000 Mitgliedern = 10 000 000 000¤ hatten die Kassen schon den Mitgliedern enteignen lassen durch ihre Paten, die Politiker. Es hat kein Ende. Arzneimittelzuzahlungen gehen wieder an die Kasse der Kasse. Pro Packung wenigstens 2¤. Jede gutgehende Apotheke führt so ca. 300¤ wektäglich ab. Über Zahnersatz ist mir eine Story bekannt. Mitte der 90iger soll die AOK Politikern komplette Zahn-Sanierungen bezahlt haben, wenn sie den freiwillig Versicherten den Abgang zur Privaten erschweren. Die Beitragsbemessungsgrenze wurde im gleichem Jahr erhöht. Somit hat der Deal geklappt. Das normale Mitglied bekam danach den Spruch von seinem Arzt reingewürgt: „AOK : Alles ohne Kosten“. Weil die Abrechnungssätze der Ärzte reduziert wurden. Heute nennt sie sich Gesundheitskasse.
Nun will ich nicht klagen. Die KKH hat mir und meinen Kindern ein Skivorbereitungskurs bezahlt. Auch im Fitnesscenter war ich auf deren/meinen Kosten. Es ist nicht durchschaubar, was krank ist oder der Vorsorge dient. Es ist ja eine Solidargemeinschaft.
Nur mit den Geldern dieser wird geprasst. Ärzte, die eine bürgerfinanziertes Studium absolvierten, sorgen immer wieder für Skandale, indem Tote laut Kassenbelegen noch weiter behandelt haben. Das waren bestimmt Kranken-Scheintote-. Selbst ich wurde schon auf Krankheiten angesprochen, die ich nie hatte. Die Kasse wollte mich wegen eines Rückenleidens zu Kur schicken. Ich wurde nie darauf behandelt. Aber kassiert hat da jemand.
Die Ohnmacht dem System gegenüber macht mich krank. „Mensch bleiben“ fällt da schwer. Denn wie viele Mitglieder
der Kassen gehen nicht mehr zum Arzt oder in die Apotheke weil sie es sich nicht leisten können.
Übrigens, ich war gerade beim Zahnarzt für eine 10¤ Füllung. Wie oft muß ich noch in diesem Quartal hin, damit es sich auch für mich lohnt, Kassenmitglied zu sein? Fragen ,die ich mir nie beantworten wollte bekommen nun Sinn. Vorbeugend behandeln ist besser als bohren.


