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Dienstag, 12. Dezember 2017, 09:17 Uhr

Russentreffen in Oberhausen

Das diesjährige "Russentreffen" fand am 02.07. - 04.07.2010 wie immer auf dem Hundeplatz am Forsterbruch in Oberhausen statt. Ein Motorradgespann zu fahren ist eine Besonderheit. Kurvenfahrten erfordern Übung. Lange Strecken Bastlerlaune. Das ein oder andere Teil will ersetzt werden. Kaffeekocher, Minigrill und viel Bordwerkzeug sind Reisebegleiter. Mehrere Mantras zum Absingen bringt Ausgeglichenheit und Meditationseinheiten. Beim Treffen auf dem Hundeplatz ist es ruhig und gemütlich. Schrauben, quatschen, zusammensein. Das Gespräch mit Jürgen, Rippchen, Kaffee und Erdbeeren lassen, ihre, die ganz eigene Welt erahnen.

Jürgen und Peter
Jürgen -nicht der von oben- Hannoschöck betreibt eine Ural Werkstatt  in Oberhausen-Eisenheim. 
Wenn er eintrifft sind viele Reparaturen erledigt und Ersatzteile verkauft. Rat, Tipps und Kaffee ist für den ehemaligen Rennfahrer mit Herz, inbegriffen. Auf seiner Website- web.ural-team.de - ist u.a. zu lesen: „Die Ursprünglichkeit und der grobe Charme aus der Zeit als Motorräder noch Gebrauchtgegenstände waren, sind heute noch, neben einer mittlerweile stark verbesserten technischen Ausstattung, serienmäßige Attribute dieser Motorräder Gerade weil überall das Design vergangener Zeiten reproduziert wird, sind diese Motorräder zeitgemäßer denn je.“ .Historie der Ural-Gespanne:
Irbit ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk in Russland mit 42.700 Einwohnern (Stand: 2004). Die geographischen Koordinaten sind: 57,67° Nord, 63,06° Ost. Irbit ist etwa 200 km von Ekaterinburg entfernt. Im Westen ist Irbit in erster Linie als Standort der Irbiter Motorradwerke bekannt, welche ihre Produkte unter dem Handelsnamen Ural vertreibt. Neben dem Motorradwerk hat Irbit eine weitere nennenswerte Fabrik, die Spezialglas herstellt. Historie Die Geschichte der Ural begann auf einem geheimen Treffen des Verteidigungsministeriums der UdSSR. Die Frage war, welches Motorrad am besten zur Verwendung in der Sowjetarmee zu gebrauchen sei. Nach langer Diskussion entschied man sich für die BMW R 71. Daraufhin wurden in Schweden fünf R71 gekauft, gründlich zerlegt und nachgebaut. Das Ergebnis wurde mit der Bezeichnung M72 (M wie Genosse Molotow)* dem Genossen Stalin vorgestellt und man beschloss die Serienproduktion. Fast alle Komponenten der R71 bedeuteten Neuland für die sowjetische Industrie. Der Zweizylinder-Boxermotor, der geschweißte Rohrrahmen die Geradeweg - Hinterradfederung und der Kardanantrieb wurden bisher an den einheimischen Motorrädern nicht verwendet. Die Fertigung vieler Teile erforderten neue Technologien und Maschinen, die erst mühsam hergestellt werden mußten, Die Werke, die für die Produktion des neuen Motorrades bestimmt worden waren, konnten nicht alle Teile selbst herstellen. So wurden auch Fertigungsaufträge für bestimmte Baugruppen auf andere Fabriken verteilt. Aluminium-Gußteile, Getriebeteile und die Telegabel kamen beispielsweise vom ZIS-Automobilwerk in Moskau und den verschiedenen Automobilwerken in Gorkij- heute Nishnij-Nowgorod. Die ganze Historie: web.ural-team.de
Peters Frau und Beifahrerin. Die Beifahrer von Ural Gespannen werden Schmiermax genannt. Ein Name aus alten Zeiten als der Schmiermaxe als Hilfsmechaniker mitreiste.
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